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Lilian David 2016

henglein&steets | fotografie

Lilian Henglein & David Steets

 

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about us

Lilian Henglein and David Steets have been working as a team for over ten years. Based in Munich, Germany they work for a wide range of magazines as well as commercial clients. Between them they have won numerous national and international awards. Their work has been featured in exhibitions all over the world.

Henglein & Steets are aerial specialists combining state of the art UAV technology with an award winning photographic vision to create outstanding aerial imagery on film and photo.

 

 

über uns

 

Wir arbeiten im Team, flexibel und mobil. Wir verbinden technische Innovation und Perfektion mit kreativer Inspiration und guten Ideen, perfekt umgesetzt in moderner Bildsprache. Wir haben den Kopf in den Wolken - Oktokopter - und stehen mit beiden Beinen auf der Erde - Time Lapse. Wir verfügen über langjährige, weltweite Erfahrung und sind offen für ausgefallene Wünsche. Wir leben im Zentrum von Wirtschaft und Freizeit - München und Umgebung. Wir sind Spezialisten für Luftbild, Architektur- und Interieurfotografie, Unternehmens- und Produktfotografie, People- und Portraitfotografie. Für außergewöhnliche Ergebnisse verbinden wir Film und Foto, aus der Luft und am Boden, mit Standfoto und Zeitraffer - flexibel in einer professionellen Produktion kombiniert. Ungewöhnliche und überraschende Perspektiven machen wir mit unserem eigens konzipierten Multikopter, einem fliegenden Kamerasystem auf dem neuesten Stand der Technik, möglich. In Verbindung mit unserem umfangreichen Bildarchiv sind Sie für eine moderne und anspruchsvolle Darstellung ihrer Firma oder Ihres Produktes bei uns genau richtig.


 

selected clients a-z

 

ADAC, ADAC Reisemagazin, Allegra, Bauscher Porzellan, BayernLabo, Bertelsmann, Bittner + Krull Softwaresysteme, BMW, Brigitte, Büro für Form, Callwey Verlag, Dachser Logistik, Diogenes Verlag, Eltern, Eltern Family, Emotion, EON, Financial Times, Focus, Formagenda, For Sale Werbeagentur, Frankfurter Rundschau Magazin, GEO, GPC Biotech, GQ, HypoVereinsbank, Intersection Magazine, Jürke Architekten, Keller & Kalmbach, KMS Werbeagentur, Kuhn, Kammann & Kuhn Werbeagentur, Liebherr, Lumas, Madame, Manager Magazin, Marie Claire, Mercedes Benz, Merian, Neuzeitfilm, Next Design, Pleon Werbeagentur, Schließke Werbeagentur, schmid:heilig Werbeagentur, Serviceplan Werbeagentur, Snow, Der Spiegel, Stadt München, Süddeutsche Zeitung, SZ Magazin Kinderleben, Stern, Vaccani, Zweig & Associates, Vivico Immobilien, Vogue, Weihenstephan, Wirtschaftswoche, Woman, Die Zeit


 

in the media

LUMAS

NACHTS AN DER COPACABANA

David Steets (geb. 1973) erzählt in seinen Fotografien Geschichten – von Menschen und ihren sozialen Lebensbedingungen. Mit der Kamera nähert er sich ihnen an und erforscht sie. Für seine Serien von auffallender bildnerischer Qualität, die bei Reisen um die ganze Welt entstanden, erhielt er u. a. den Kodak Nachwuchsförderpreis sowie die Aufnahme in die World Press Photo Joop Swart Masterclass.

Die Kamera ist nicht nur eine Maschine zum Ablichten und Festhalten, sondern kann auch magischer Motor sein, der einen antreibt Erfahrungen zu machen und in neue Regionen vorzustoßen. Die Kamera verkörpert den Wunsch, fremde Dinge und Situationen aufzunehmen, und dieser Wunsch hat auch David Steets dazu gebracht, in Gegenden zu reisen, die ihm sonst verschlossen geblieben wären. „Ohne Kamera im Gepäck“, sagt er, „ sehe ich oberflächlicher. Die Kamera ist eine Art Brennglas, durch das ich genauer auf die Dinge blicke.“

Die Hitze des Tages glüht noch nach an der Copacabana, aber die Jungs haben schon ihre Trikots übergezogen, um sich in der Nacht zum Fußballspielen zu treffen. Der Himmel ist einfach schwarz, der Platz weit und sandig und von irgendwoher künstlich beleuchtet. Außer zwei Pfosten in der Ferne ist nichts zu sehen, kein Tor, keine Spielfeldbegrenzung. „Night Soccer“ erzählt von Begeisterung und Improvisationskunst und von der Mentalität eines Landes, in dem sich die Lust am Spiel mit dem Traum verbindet, durch den Fußball reich und berühmt zu werden. Fußball ist wohl die einzige Chance dieser Jungs, einmal die Welt bereisen zu können und vielleicht irgendwo im Blitzlichtgewitter der Medien zu stehen.

David Steets sieht sich als Geschichtenerzähler. Er berichtet von Menschen überall auf der Welt und von ihren Versuchen, sich ihr Leben einzurichten und ihre Umgebung zu gestalten. Darin ist er ein Traditionalist und knüpft an das Erkundungsbedürfnis der fotografischen Frühzeit an, als die Pioniere unter größten Strapazen und mit schwerem Gepäck in unbekannte Regionen vorstießen. Wie schon Mitte des 19. Jahrhunderts, so auch bei David Steets, bezieht sich der Erkundungscharakter des Mediums immer auch auf die Selbsterfahrung des Fotografen. „Ohne Kamera würde mir vieles verschlossen bleiben“, betont Steets mit Nachdruck. Fotografie motiviert ihn, überhaupt erst an bestimmte Orte zu reisen. Dem geht eine intensive Recherche voraus, eine Planungsphase, die bereits die Konzentration auf ein Thema schärft, das dann in einer Serie fokussiert wird.



BEGEGNUNG DURCH DIE KAMERA

Auch wenn die Serie an sich den Blickwinkel erweitern mag, legt der Fotograf Wert darauf, dass jedes Einzelbild zudem die ganze Geschichte schon in sich trägt. Die atmosphärische Dichte seiner Fotografien bestätigt umgehend diesen Anspruch. Hier ist jede Aufnahme für sich so stark, dass sie auch außerhalb der Serie Bestand hat und eine Komplexität offenbart, die innerhalb eines selbst gesteckten Rahmens eine große Offenheit für Zufälle und einen extrem sensibilisierten Blick verrät. Mit wachsender Souveränität im Dialog mit den Phänomenen menschlicher Existenz wächst auch die Freiheit im Umgang mit der Kamera. Sie ist für David Steets Kommunikations- und Erkenntnismedium. Für ihn ist Fotografieren nicht Abstandnehmen, sondern Annäherung. Und wenn er von der Brücke in Lagos auf die Kolonne der gelben Sammeltaxis herabblickt, um die sich die Menschen drängen, dann spürt man förmlich, dass er sich keineswegs über die Dinge erhebt. Denn irgendwie scheint die Halbstarken-Gang, die während der Aufnahme hinter ihm steht und darauf wartet, dass er an sie das fällige Schutzgeld zahlt, auch mit im Bild zu sein.

MITTENDRIN AUS DER DISTANZ

Wenn David Steets die Dinge eher aus respektvoller Distanz betrachtet und die Totale bevorzugt, um möglichst viel zu zeigen, sind seine Bilder dennoch puristisch. Manchmal vielleicht auch ein wenig trostlos. Aber dessen ungeachtet vermittelt sich das Gefühl, dass der Mann mit der Kamera mitten drin ist in jeder Situation. Und gerade indem er nicht auf Individuen zielt und das markante Einzelschicksal in den Vordergrund stellt, sondern das ganze Ausmaß der Szenarien bis zum Horizont offen legt, erzählen die Aufnahmen viel über Allgemeinmenschliches, über Wünsche nach idealen Bedingungen, idealen Beziehungen und idealen Städten, über die damit verknüpften Hoffnungen und ihr mehr oder weniger absurdes Scheitern. Das sind geradezu archaische Themen, aber David Steets lässt sich davon nicht beirren, denn er hat erkannt, dass man ihnen durchaus noch immer neue Nuancen abgewinnen kann. So zeigen seine aktuellen Arbeiten Ansichten von Metropolen, die auf dem Reißbrett entstanden sind: Die Stimmung in Städten wie Abuja, Brasilia oder Chandigarh, das wird sofort klar, lässt sich mit Hilfe einer fotografischen Auffassung, wie sie David Steets besitzt, besonders deutlich nachzeichnen.

Dieser Prozess des Nachzeichnens ist es, der David Steets auch als Künstler weiterbringt. Erst indem er das Leben und den Lebensraum anderer in sein Werk einfließen lässt, definiert er unmerklich auch seinen eigenen Standpunkt. Daher verwundert es nicht, dass für ihn persönlich die Situation und der Moment der Aufnahme ebenso große Bedeutung besitzen, wie das fertige Bild.

Dr. Boris von Brauchitsch


 

David Steets at Room Space

by Monty DiPietro



You'd never suspect it to look at the polite 40 year-old German photographer, but a survey of David Steets' work can lead to no other conclusion: Here is a man who loves to live on the edge.

 

 

Steets' photodocumentation work over the last few years has taken him to Chernobyl (where he was arrested but, on the positive side, had all his film developed for free by government censors); to mostly-deserted towns in the demarcation zone of Cyprus (where he was frequently arrested on suspicion of spying); and, most recently to a sun-drenched expanse of Australian desert and a pretty little red house.

 

If this last location seems out of character for Steets, it wasn't, exactly. You see, the pretty little red house was built so it could be blown to smithereens in a controlled explosion designed to study, one would assume, just exactly how houses blow up.

 

Steets' weird and wonderful "The Red House" (1999), joins nine other pictures in "Slaughterhouse 5," an exhibition of the artist's recent work now on at Shinjuku's Room-Space Gallery.

 

The structure in "The Red House" was built by a group of Dutch companies, using all Dutch materials -- from the bathroom fixtures to the exterior paint. It sat for a few weeks, more than a little surreally, in the hot and empty Woomera Rocket Range's Explosives Testing Area, before it was reduced to rubble. It through this window of opportunity that Steets immortalized the pretty little house before it met its fate. There was even, Steets laughs, a family of dummies installed in the structure when it went boom -- the better to study, one would assume, just exactly how people blow up.

 

Steets' oeuvre is not all violence, in spite of the locations in which he works. There are a couple of portraits here, warm and human. In these pictures Steets finds young people doing their best to find a way to live under inherited circumstances. One especially engaging work from the Cyprus series features a young man sitting in a big old armchair. The man looks peaceful, but one is left to wonder whether this indicates an informed acceptance of his lot in life, or a exhausted resignation to it. Places on the edge, Steets' work suggests, can create people on the edge. And a life on the edge can cut a person down.

 

If there is a Tokyo art gallery sufficiently "on the edge" to do a Steets show justice, it has to be the funky little six-month-old, six-tatami-mat-sized Room-Space, a free gallery perched above a tiny bar in the tangle of yakitori joints that choke Shinjuku station's northwestern flank. City officials call the area "Omoide Yokocho," but locals have another name for the miasmatic mess, a phrase we can't print in this newspaper. For Kristian Haggblom and Warren Filthie, the boys behind Room-Space, the smelliest place in Asia is home to a new kind of artistic activity, a sort of spontaneous and international creative scene that Tokyo desperately needs.

 

Haggblom and Filthie met at art school in Melbourne. They, like most art people who come to Japan, bemoaned the lack of exhibition space for emerging artists in Tokyo. While boozing it up one night, they met a fellow named Yasu Yoshida, manager of the Albatross Bar. Seems Yoshida had an upstairs room he wasn't using and offered it up. The Melbourne boys put on their coveralls and went to work transforming the space into a gallery, and had their first show there this spring.

 

"We want to make a scene that doesn't exist in Tokyo" says Haggblom. "We want it to be a place where artists can meet and show, and we also want Room-Space to become a sort of base from which artists can do off-site projects like performances."

 

Sometimes commercial photographer Steets (whom Haggblom and Filthie met while drinking – notice a trend here?) has brought Room-Space its best show yet with "Slaughterhouse 5." The provocative and technically-perfect work puts this fledgling gallery well on its way to becoming a respected spot on the Tokyo art map. Soon, no doubt, even Johnnie Walker will find the place.


 

KUNST UND TECHNIK

 

David Steets (geb. 1973) erzählt in seinen Fotografien Geschichten von Menschen und ihren sozialen Lebensbedingungen. Mit der Kamera nähert er sich ihnen an und erforscht sie. Für seine Serien von auffallender bildnerischer Qualität, die bei Reisen um die ganze Welt entstanden, erhielt er u.a. den Kodak Nachwuchsförderpreis sowie die Aufnahme in die World Press Photo Joop Swart Masterclass.

 

Die Kamera ist nicht nur eine Maschine zum Ablichten und Festhalten, sondern kann auch magischer Motor sein, der einen antreibt Erfahrungen zu machen und in neue Regionen vorzustoßen. Die Kamera verkörpert den Wunsch, fremde Dinge und Situationen aufzunehmen, und dieser Wunsch hat auch David Steets dazu gebracht, in Gegenden zu reisen, die ihm sonst verschlossen geblieben wären. „Ohne Kamera im Gepäck“, sagt er, „sehe ich oberflächlicher. Die Kamera ist eine Art Brennglas, durch das ich genauer auf die Dinge blicke.“


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